Das „Hundeflüsterinbuch“ in der 3. Auflage.

 

Ein Hinweis auf der Verlagsseite http://www.comart.ch/tiersachbuch.html hat mich in Erstaunen versetzt. Das Buch von Ch.Rohn erschien am 10.08.07 in einer neuen Auflage. In einem Verlag, dessen Inhaber noch vor einigen Monaten auf der inzwischen geschlossenen Internetseite „Tierschutzinitiative Argenhof“ unter „persönliche Stellungnahme“ schrieben:

“...kamen uns erstmals ernsthafte Zweifel an den angeblichen Fähigkeiten der "Hundeflüsterin".”

Ergänzend noch unter dem Nicknamen „Sarangi“ forenfüllende Beiträge, die der Buchautorin Ch.Rohn jegliche Kompetenz in Sachen Tierschutz und –ausbildung absprachen.

Nichtsdestotrotz wird aktuell auf der Verlagsseite verkündet:

„Die Tiere fühlen sich in Christiane Rohns Anwesenheit offenbar wohl und sicher.“

„Christiane Rohn liegt sehr daran, das Wissen und Können, das sie sich im Verlauf etlicher Jahre bei der Arbeit mit zahlreichen Hunden erworben hat, an möglichst viele Menschen weiterzugeben“

 

Hier muss ich mir einfach die Frage stellen, wie es zu einer solchen Wandlung im Urteil gekommen ist.

Oder wird der Kommerz über den Tierschutzgedanken gestellt?

 

   Neu wäre das ja nicht, denn schon zu Zeiten eines Herrn Martin Luther gab es das geflügelte Wort:   "Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt."

 

Besonderst peinlich, ja nahezu pervers, empfinde ich die Werbung mit der armen Hündin „Sugar“ auf der Verlagsseite und bei Amazon http://www.amazon.de/nennt-mich-Hundefl%C3%BCsterin-Geheimnisse-Verst%C3%A4ndigung/dp/3905319888

Zitat: „Ein Beispiel dafür ist der sogenannte »Kampfhund« Sugar, der sich, von der Presse als »gefährlichster Hund Hamburgs« bezeichnet, bei der Autorin auf Anhieb völlig normal und lieb benahm.“

Hier wird der Hündin unterschwellig unterstellt, dass sie in Hamburg gefährlich war und erst bei der Buchautorin Rohn normal und lieb auftrat. Eine glatte und gefährliche Lüge, wie hier nachzulesen ist: http://www.klausschaper.de/sugar.htm

Sugar war schon immer unauffällig (von den merkwürdigen Tests eines Herrn Poggendorf einmal abgesehen)!

Zudem ist mir auch nun klar, warum Sugar nicht vermittelt wird, wie von Frau Rohn noch 2005 angekündigt. Ihr Dasein als lebende „Buchwerbemaßnahme“ ist „wichtiger“.

 

Mein Fazit: Die Einstellung der Buchverleger und der –autorin hinsichtlich einer objektiven Wahrheit und Darstellung haben sich in keiner Weise geändert.

Der Verdacht drängt sich zwangsläufig auf, dass die Schließung der rohnkritischen Internetseite „Tierschutzinitiative Argenhof“ und die Angriffe des Verlegerehepaars Wengereck auf die Seite „info-argenhof“ in Verbindung mit der Neuauflage des „Hundeflüsterinbuches“ standen.

 

Ein jeder mag daraus seine Schlüsse ziehen. Meiner Buchbeschreibung http://www.info-argenhof.de/html/buchbesprechung.html habe ich jedenfalls nichts hinzuzufügen.

 

Klaus Schaper

 

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