|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
|
„An ihren Werken sollt ihr sie erkennen“ (Zitat: Marianne Wengerek, Vorwort „Man nennt mich Hundeflüsterin“, Christiane Rohn, ComArt Verlag) In nicht mehr stillem Gedenken
Etliche Leser haben durch die Auflistung unter dem neuen Punkt „System Rohn“, bestehende Lücken im Ablauf der Gnadenhofgeschichte schließen können und konnten bestimmte – bekannte – Informationen nun besser und richtig einordnen. Oder haben durch diese Aufzählung die bisherigen Bruchstücke oder Andeutungen gerade zu dem Thema Lempen Hof, besser verstehen können. Wir möchten nichts schreiben was nicht genau geprüft und abgeglichen ist und es ist sehr zeitaufwendig sich durch Aktenordner zu arbeiten und präzise zu erarbeiten und im Bedarfsfall nachzuprüfen. Es spielen auch andere Gründe eine Rolle, die uns veranlassen noch nicht alles genau zu veröffentlichen. Wir brauchen also noch etwas Zeit für die ganze Geschichte, mit allen Fakten, Bildern und Belegen.
Einige Leser haben aber nachgefragt, was soll das jetzt, was ist da passiert, werdet doch mal konkret, oder aber auch kritisch, was soll das jetzt mit dem Claushof, das ist doch alles Schnee von gestern.
Nun, aus unserer Sicht gehören bestimmt Voraussetzungen unabdingbar dazu, wenn man sich anmaßt eine Einrichtung zu führen, welche um Spenden bittet, und in der 200 – 300 Geschöpfe, dem Betreiber wehrlos ausgeliefert sind. Integrität ist eine Voraussetzung für die Leitung einer solchen Einrichtung. In unserer vom Humanismus geprägten Kultur, sind Vertrauenswürdigkeit, Aufrichtigkeit, Gerechtigkeitsstreben und Zivilcourage Grundlagen dieser Integrität.
In diesem Zusammenhang gehören auch noch Begriffe wie Moral, Anstand und die Liebe und Achtung zum Lebewesen untrennbar dazu. Wenn jemand wie Frau Rohn sich selbst so darstellt,
dann ist dies ein berechtigter Grund zum Zweifel an der Integrität, zeigt aber auch auf, dass es statthaft ist sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Wir wollen uns also hier nicht nur mit der Integrität, Moral und dem Anstand der Frau Rohn und ihrer Unterstützer beschäftigen, nein wir möchten Ihnen auch die Geschichte dieses Projekts „Gnadenhof“ näher bringen. Nach der persönlichen Erklärung bei uns, ist die Zahl der Fragenden größer geworden. Wir wollen aber die Leser nicht einfach mit diesem Rätsel (das es für etliche darstellt) alleine lassen. Also haben wir uns entschlossen Ihnen die Tabelle, aber auch die Stellungnahme etwas näher zu bringen, es zu verdeutlichen. Nicht in allen Einzelheiten, aber eben einen kurzen Abriss. Im folgendem also eine kurze Zusammenfassung der Geschichte des Furtmühleberg, soweit es den Gnadenhof und Frau Rohn betrifft. Die darin enthaltenen Angaben und Abläufe sind Tatsachen und belegbar. Aber es ist nur ein kleiner Teil des gesamten Themas, zeigt aber, dass für manche Menschen das Wort „Lebenswürde“ ohne Bedeutung ist. Als Wulf Rohn mit seiner Tochter Christiane Rohn 1999 den Lempen Hof pachtete und die ersten Tiere – eben die Ex-Tritschler-Esel und einige weitere eigene – mit Frau Rohn auf den Hof zogen, war es eigentlich nichts besonderes. Doch mit der Aufnahme weiterer Tiere und eben dem Verein, der zur Finanzierung diente und einen Gnadenhof vorsah, kamen schnell die Probleme. Nicht nur dass es gar keine Person mit beruflicher Erfahrung in Tierpflege gab, oder dass es keinen Plan gab, wie man ein solches Objekt betreibt. Auch nicht, dass bis auf die Eltern von Frau Rohn, keiner der Gründungsmitglieder des Vereins dort weiter engagiert war oder sich auch nur informierte. Eher schon darin, dass es kaum Flächen, Unterbringungsmöglichkeiten und hygienischen Voraussetzungen zur Haltung so vieler unterschiedlicher Tiere gab, die bald den Hof bevölkerten. Dazu aber in der Hauptsache ein Problem, was sich bis heute durch die Aktivitäten von Frau Rohn zieht. Eine völlige Missachtung aller Regeln, wie sie für alle normal sind und gelten. Es wird kein kaum ein Gesetz, kaum eine Bestimmungen eingehalten. Der Lempen Hof, hätte eine Nutzungsänderung erfordert und Veränderungen und Baumaßnahmen bedürfen Genehmigungen. Probleme wie Abwasser, eine Begrenzung der Anzahl Tiere die artgerecht oder wenigstens halbwegs vernünftig untergebracht werden können, all dies ist zu beachten. Aber nicht für Frau Rohn, dachte sie anscheinend. Nur sind nicht alle Behörden bereit einfach alles zu tolerieren. So kamen schnell – zu den Problemen mit den Nachbarn – einige ernsthafte mit den Behörden hinzu.
Dies als Einleitung zu der folgenden Geschichte, diese Vorbemerkungen sind für den weiteren Verlauf nicht ohne Bedeutung.
Claus Küentzle war zu dieser Zeit, der Lebensgefährte von Christiane Rohn. Er war Bauernsohn und der Nachfolger seiner Eltern im Betrieb des Furtmühleberg in Kißlegg. Ein großer Hof mit mehreren Scheunen, Ställen, zwei Wohnhäusern, sehr großen Weiden, einer Waldscheune.
Wie in der Landwirtschaft üblich, wird ein solcher Hof von einem Sohn weitergeführt. Die Eltern hatten beständig ausgebaut und sein Bruder eine andere Wahl getroffen. Die Eltern bleiben normalerweise auf ihrem Altenteil wohnen und packen nach Kräften mit an. Der Hof war ein Milchviehhof. Claus Küentzle half seinerseits auf dem Lempen Hof bei seiner Partnerin mit, packte mit an und trug auch so manche Kostenbelastung. Alle ehemaligen Mitarbeiter/innen können dies bestätigen.
Dies Pferd von Herrn Küentzle kann man auf der Seite des Gnadenhofs sehen, natürlich wieder mit einer anderen Geschichte, aber es ist eben jenes Pferd was er seinerzeit kaufte:
Er kaufte einen Pferdeanhänger, stellte seinen Kleintransporter zur Verfügung.
Bereits im Jahr 2000, also nach einem Jahr auf dem Lempen Hof begannen die Überlegungen, den Problemen dort durch einen Umzug des noch kleinen Gnadenhofes auf seinen Hof Furtmühleberg – oder einfach dem Claushof – zu entfliehen. Zum Jahreswechsel 2000/2001 traf Frau Rohn endgültig die Entscheidung, der Gnadenhof soll umziehen. Die Zahl der Tiere stieg stark, und der Claushof war Ideal. Claus Küentzle begann mit einem dringend gebrauchten Pferdestall, denn man hatte wieder einmal Tiere gekauft, nein keine Notfälle, Araber Fohlen vom Züchter. Es wurde eine Scheune auf seinem Hof zum Pferdestall umgebaut. Die ersten Pläne haben Freunde von Frau Rohn gemacht. Auch diese Freunde wären ein Geschichte für sich. Im Sommer 2001 beauftragte man einen Architekten. Im Auftragsheft standen z.B.: Bestehenden Pferdestall fertig stellen. (Eben der aus März des selben Jahres) Neuen Pferdestall erstellen. Westlichstes Gebäude (Waldscheune) umbauen zum Schweinestall und erweitern, Auslauf für Pferde und Schweine daran erstellen. Sanierung des alten Backhauses. Umnutzung und Umbau der Stallungen für Schafe, Kamele, Esel etc. Umbau des alten Kuhstalls in ein Hundehaus. Umbau des neuen Kuhstalls. Erstellen der Hundehäuser und der Umzäunungen auf dem gesamten Gelände (die gedachten Abtrennungen, können Sie auf unserem Plan sehen, dieser ist das Original auf der Flurkarte) Umnutzung des neuen Wohnhauses und Genehmigung von 3 Wohneinheiten Sanierung des alten Wohnhauses. Eventuell Erstellung einer kleinen Kapelle.
Bauherren: Christiane Rohn und Claus Küentzle.
Sie sehen schon, da war kein Platz mehr für die Eltern. Bei allen christlichen Gedanken, die bei der Kapelle eventuell im Spiel waren, die Eltern sollten den Hof auf Wunsch von Frau Rohn verlassen. Ebenso wie die Milchviehwirtschaft abgebaut werden. Nutztierhaltung und Tierschutz? Nicht zu verkaufen! „Ich wäre liebend gerne Bäuerin geworden, doch ich wollte nicht gezwungen sein, Tiere kommerziell zu nutzen“ (Zitat: Christiane Rohn aus ihrem Buch, „Man nennt mich Hundeflüsterin“ ComArt Verlag, Seite 466) (Eine Frage am Rande Frau Rohn: warum nutzen Sie dann seit 2000 Tiere zu ihrem persönlichen finanziellen Vorteil?) Nun da sollte also richtig Geld in die Hand genommen werden. Geld was keiner der beiden Bauherren so hatte. Frau Rohn hatte kein Einkommen, keinen Beruf, nicht mal eine geregelte Kranken- und Sozialversicherung. Der Hof von Claus Küentzle ist zwar sicher ein beachtlicher Wert, aber es sind ja auch Verpflichtungen da. Da wären zum Beispiel die des Erbrechtes, die Eltern haben ein Altenteil-Anrecht. Gleichwohl hat er natürlich auch ein paar Mittel frei, er hatte ja auch bisher den Lempen Hof unterstützt. Es begann also ein umfangreicher Umbau des Claushofes, noch im Sommer 2001. Aber weiter im Plan, denn die Eltern waren ja noch auf dem Hof. Wie erstmal die Auszahlung dieser bewerkstelligen? Denn die mussten ja irgendwo hin. Claus Küentzle führte einen Milchbetrieb, und ein solcher hat eine Milchquote. Denn alle Länder der EU haben eine Quote und diese auf die Bauern aufgeteilt. Diese Quote sichert den Verkauf der Milch zu einem garantierten Preis. Die Quote kann man handeln wie Aktien. Der Claushof hat eine nicht unbeträchtliche Quote, diese hatte zur damaligen Zeit einen erheblichen Wert. Aber davon kann man nicht diese Umbauten vornehmen und dazu die Eltern auszahlen um denen eine neue Wohnung verschaffen und die Rechte am Hof ablösen. Zumal wenn die Quote verkauft wird, ist der Hof ohne Einnahmen. Keine Quote, kein Milchverkauf, keine Einnahmen. Wovon leben? Nun Frau Rohn hat ja einen Joker, Sie erinnern sich an das Zitat von Frau Rohn aus dem Buch „Man nennt mich Hundeflüsterin“, ComArt Verlag, Danksagung Seite 15: „Mein aufrichtiger Dank gilt auch meiner langjährigen Weggefährtin Regina Speidel, die so manche Höhen und viele Tiefen mit mir durchlebt und sich immer für den Gnadenhof engagiert hat.“ Frau Speidel zahlte also an Herrn Küentzle Ende 2001 einen Betrag von 300.000 DM. Dieser damit seinen Eltern eine Wohnung erwerben konnten und noch so manches andere, was wir später noch berichten werden. Es war nicht eine einfache Geste, es brannte bereits auf dem Lempen Hof. Zu dieser Zeit werden die Probleme auf dem Lempen Hof, mit den Behörden bedrohlich. Anfang Oktober hat der Architekt eine Entwurfsplanung für den Umbau des Claushofes fertig und man trifft sich mit allen zuständigen Behörden und Ämtern auf dem Furtmühleberg und stellt das Projekt vor. Längst ist einiges im Bau und wird auch schon genutzt. Frau Rohn hat es mehr als eilig, es läuft bereits ein Prozess mit den Nachbarn des Lempenhofes (welchen Frau Rohn viel später auch verlieren wird). Die Behörden wollen wegen Genehmigungsfragen den Gnadenhof in dieser Art wie er besteht schließen. Denn was sich auf dem Lempen Hof abspielt ist außerhalb dessen was man tolerieren kann. „Annähernd 200 Tiere waren gegen Ende des Jahre 2001 Lempenhof untergebracht“ (Zitat: Christiane Rohn aus ihrem Buch, „Man nennt mich Hundeflüsterin“ ComArt Verlag, Seite 471)
Die Frage muss erlaubt sein, wo den bitte auf diesem Hof? Eben das haben Behörden, Nachbarn und Ämter auch gefragt! Längst werden seit Monaten zu den 10 Pferden die eh schon auf dem Claushof leben andere Tiere dort untergebracht. Aber die Zahl der Hunde wächst immer weiter. In Lempen ist jeder Winkel, jeder Raum, die Tenne, Keller, WC, Anhänger, Bulli, Boxen, alles voller Hunde, im Namen der Lebenswürde und des Tierschutzes. Aus den 10 Hunden 1999, waren 120 Hunde geworden. Die privaten Hunde von Frau Rohn hocken in dem „Atelier“ der Frau Rohn oben im Haus und warten, dass jemand vom Personal mal mit diesen Gassi geht, ansonsten müssen sie ihre Geschäfte halt in der Wohnung verrichten. Teilweise am Bett oder ähnlichem angebunden, leben sie unter unglaublichen Umständen und sind doch vergleichsweise privilegiert, im Vergleich zu ihren Leidensgenossen. Die Hunde werden bei Kontrollen auf dem Lempenhof, oder wenn Ärger droht, zum Claushof gefahren und dort ausquartiert. Ähnliches können viele ja auch noch vom Argenhof erzählen. Aber das ist eine andere Geschichte, und die betreffenden wollen dies meist nicht sagen. Claus Küentzle lässt seine Partnerin nicht im Stich. Er transportiert, ab August 2001, seinerseits 18 von seinen Kühen aus seinem Stall zu einem anderen Bauernhof, der keine Kühe mehr, aber noch einen Stall hat. In den folgenden Monaten sollte er allein für diese Pensions-Unterbringung seiner Kühe weit über 2.000 Euro zahlen. Anfang Oktober – zu der Zeit der „Darlehnsauszahlung“ – hat der Architekt einen ersten Entwurf fertig. Es kommt mit allen Beteiligten, auch den Ämtern und Behörden, zu einem Ortstermin auf dem Claushof. Die Behörden die über den Claushof zu Entscheiden haben, haben wenig einzuwenden. Hier ist alles für Tierhaltung in größerer Zahl vorgesehen, Mistentsorgung gewährleistet, Platz und Gebäude sind vorhanden. Aber ein Problem ist da, eine Strasse soll ein wenig verlegt werden und die Gemeinde Kißlegg will eine schnelle Einreichung der Unterlagen und sichert dann auch eine schnelle positive Entscheidung zu. Mit dieser Zusicherung der Ämter und den Plänen, kann Frau Rohn die Behörden in Lempen und die Nachbarn samt dem Amtsgericht Ravensburg, von ihrem baldigen Umzug überzeugen und erhält einen Aufschub. Es war die Rettung des ganzen Projektes. Ohne diese Baupläne, Bauantrag und Besprechungen mit den Ämtern in Kißleg, wäre das Projekt Gnadenhof in Lempen zum Jahreswechsel 2001/2002 gescheitert gewesen. Der Hof hätte die überwiegende Zahl der Tiere entfernen müssen und nur eine sehr begrenzte Tierhaltung wäre gestattet worden. Doch der Architekt liefert nicht pünktlich. Es wird 2002 und noch immer ist kein richtiger Antrag vorgelegt. Jede Woche im Januar wird von Frau Rohn der Architekt mehrmals angerufen. Im Februar 2002 wird es wieder eng. Die Behörden in Lempen, der Prozessgegner, alle beginnen sich zu Fragen ob es wieder nur ein Trick der Frau Rohn war. Die Bauherren Rohn und Küentzle, schalten über Frau Speidel einen Anwalt ein, der den Architekten im März 2002 kündigt und die Unterlagen fordert. Man will nun schnellstens einen anderen Architekten bemühen. Die Baumaßnahmen auf dem Claushof gehen aber weiter. Claus Küentzle verkauft im März einen erheblichen Teil seiner Milchquote. Denn inzwischen sind seine Eltern ausgezogen, sein Jungviehstall umgebaut. Er kann also eh keine eigenen Kühe mehr züchten, die Arbeit allein kaum erledigen. Über Monate sind zwischen 16 und 18 Milchkühe „ausgelagert“. Er begleicht zahlreiche Forderungen damit, hierzu später mehr. Die Nervosität wegen der Lage auf dem Lempenhof und dem Stocken der Pläne wurde aber größer. Zudem kommt Frau Speidel im April erstmals mit einem von ihr gewünschten Nachtrag zum Darlehnsvertrag. Doch das ist nur kurz ein Thema, man will und muss ja noch etwas Zeit schinden. Claus Küentzle zahlt aus dem Geld der Quote etwa 10% des Darlehns von Frau Speidel zurück. Er überweist dies wunschgemäß als Spende an den Verein „Gnadenhof – Lebenswürde für Tiere e.V.“:„ |
![]() |
|
Doch die Beziehung zwischen Christiane Rohn und Claus Küentzle durchlebt eine schwere Zeit. Auf dem Lempenhof kommt im Sommer 2002 ein Mann, P.L., er ist dazu noch ein „Hundler“. Frau Rohn kommt nicht nur etwas ins Schwanken. Sie hat ein echt hektisches Jahr. Z.B. Probleme mit verdienten Unterstützern, wie Herrn Tritschler, welcher im Dezember noch 3 Minischweine kaufte und auf den Lempenhof brachte. Er empfindet die Märchen, die Frau Rohn über seine Tiere erzählt, nun doch zu weit gehend, zu sehr gelogen, ja gar als rufschädigend. Aber das sind eher kleinere Probleme. Die wirklichen sind auf Seiten der Behörden und der Nachbarn. Es tauchen aber auch Lichtblicke auf. Am 24.06.2002 stellt Frau Rohn, mit allen nötigen Plänen (eines neuen Architekten) einen Antrag auf Bauvorbescheid mit folgendem Begehren: „Auf der bisher landwirtschaftlich genutzten Hofstelle, Furtmühleberg in Kißlegg (der Claushof) soll ein Gnadenhof für Tiere entstehen.“ Antragsteller ist hier nur noch Frau Rohn, Claus Küentzle unterzeichnet diesen nicht. (Hierzu später noch mehr) Kurz gefasst, kann man festhalten, dass der Sommer 2002 ein sehr unruhiger für Frau Rohn war. Viele Ereignisse und Begebenheiten, Probleme mit dem Gnadenhof in Lempen, alles kommt zusammen. Das Objekt Argenhof scheint ein Ausweg zu sein, aber das Objekt ist weitgehend im Dunkeln. Zudem ist es denkbar ungeeignet, es ist etwas marode, der „Besitzer“ mit gewissen Problemen behaftet und etwas „unstet im Aufenthalt“, die Gebäude nicht geeignet. Es gibt lediglich ein altes völlig heruntergekommenes Haus (Haus 1) mit einem kleinen Schuppenanbau. Das Wirtschaftshaus mit einem Stall und der Reithalle. Dazu noch einen kleinen Nebentrakt. Da sind – neben dem günstigen Kaufpreis - erhebliche Renovierungen, Umbauten und Neubauten nötig. Dabei hat man doch bereits gerade in den Claushof zumindest das Darlehn investiert. Von den Baumaßnahmen dort gar nicht zu reden, aber wer hat die denn bezahlt? Dass Claus Küentzle, - durch den Auszug seiner Eltern, - das fehlen von deren Arbeitsleistung, - dem Umbau und somit Umnutzung seines Hofes, - dem Verkauf eines Teiles seiner Milchquote, - den Investitionen in den Umbau und den Gnadenhof, - den Investitionen in Möbeln, Pferd, Sättel, und Anhänger (was Ende 2002 auf dem Argenhof landen wird), - durch das Geld was man Frau Rohn für deren Bekannte geliehen hatte, - die erforderlichen Rückbaumaßnahmen seine bisherige Existenz zerstört und für den Gnadenhof aufgegeben hat, interessierte anscheinend niemanden wirklich.
Man kauft den Argenhof (man?? Frau Speidel ist wohl präziser, aber dazu kommen wir auch später noch, wie auch zu den Verträgen der Rohn/Speidel GbR) und pünktlich geschieht folgendes: Am 01.10.2002 will Frau Speidel nun einen Nachtrag zum Darlehnsvertrag, der nach einigen Änderungen, leider von Herrn Küentzle in seinen Sorgen am 13.10.2002 unterzeichnet wird. Hatte man ihm doch zuvor zugesichert er müsse natürlich nicht unter der Entscheidung von Frau Rohn leiden, er könne ja nichts dafür und wäre ja durch die Folgen bestraft genug. Er brauche den Rest des Darlehns nicht zurückzahlen. Auch gegenüber dem Finanzamt, äußerte sich Frau Speidel einst entsprechend, bezüglich Schenkungssteuer. Diese Schenkung war eh schon einmal bei der eigentlichen Auszahlung des Darlehns 2002 mit Hilfe des Steuerberaters von Frau Speidel besprochen, jedoch wegen der Schenkungssteuer verworfen. Der Zusatz zum Darlehnsvertrag enthält aber auch nur eine Verzinsung, sowie Vorkehrungen für den Fall des Verkaufes des Hofes oder der restlichen Milchquote – soweit das Geld daraus nicht wieder in die Landwirtschaft fließen würde -. Es sind jedoch keine Rückzahlungsmodularitäten vorgesehen. Am 02.10.02 zieht Frau Rohn den Antrag auf den Baubescheid in Kißlegg zurück. Dies ist billig, im wahrsten Sinne des Wortes – der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen- es kostet nur eine Gebühr von 50,00 Euro.
Für andere sollte diese Entscheidung teurer, sehr teuer werden.
Mit dem Kauf des Argenhofes und dem Beginn der Umbaumaßnahmen dort, der Unterbringung der ersten Tiere in der Reithalle, war sowohl der dann verlorene Prozess mit den Nachbarn und die Behörden in Lempen, relativ gleichgültig, wie eben auch die daraus resultierende Beschränkung der Tierhaltung in Lempen. Man karrte noch einmal Tiere durch die Gegend, von Lempen zu Claushof und Argenhof. Von einem ungeheizten und hüttenlosen Abstellort zum nächsten.
Noch was? Ja sicher, Herr Küentzle liefert im Jahr 2003 Heu, Stroh und anderes an den Argenhof. Schon merkwürdig, denn auf dem Lempenhof, der immer noch von Frau Rohn gepachtet ist, verrottet das Heu auf den Wiesen. Frau Rohn „baute“ mit dem VW Bus von Claus Küentzle am 18.07.2003 einen Unfall, und kassiert ein Bußgeld.. |
![]() |
|
Ach ja, dann erhält Claus Küentzle noch Post. Mit Schreiben vom 11.12.2003 Post vom Anwalt der Frau Speidel. Es ist derselbe Anwalt, der für ihn selbst gegen den Architekt noch tätig war. Dieser teilt ihm mit, dass das Darlehn ja bereits gekündigt wäre und mit diesem Schreiben der - vom Anwalt jetzt als „Stundungsvereinbahrung“ bezeichnete - Nachtrag zum Darlehnsvertrag vom 13.10.02 nunmehr gekündigt wird. Im März 2004 erhebt der gemeinschaftliche Anwalt von Frau Speidel, Frau Rohn und Herrn Küentzle Klage auf Zahlung von 153.387,56 Euro nebst Zinsen seit dem 01.01.02 gegen Claus Küentzle. Obgleich bis zu dem Nachtrag Ende 2002 nie von Zinsen die Rede war und das Darlehn unbefristet war, es eigentlich ursprünglich geschenkt werden sollte, Herr Küentzle bereits sehr viel Geld zurück gezahlt und investiert hat!
Das folgende Drama eines Claus Küentzle und den ersten Wirren vor Gericht, Versäumnisurteil da ohne Anwalt angetreten, die Feinheiten eines Urkundenprozesses, in dem die eine Seite einen Darlehnsvertrag in Händen und die andere kein Geld für einen guten Anwalt hat und Existenzsorgen noch dazu, ersparen wir uns hier und jetzt.
Im folgendem gerichtlichen Ablauf trägt der Anwalt von Frau Speidel verschiedene Sachen vor, die wir Ihnen, jedenfalls in kleinen Teilen, nicht vorenthalten wollen. Sie erinnern sich an diese Zitate? “Tierschutzinitiative-Argenhof, die Hundeflüsterin Christiane Rohn und die Meinungsäußerungsfreiheit - ein menschliches Drama, das tierisch nervt - von Regina Speidel Fördererin des Vereins “Lebenswürde für Tiere” e.V.“ (Zitat aus der Stellungnahme von Frau Speidel) oder an dies hier: „Mein aufrichtiger Dank gilt auch meiner langjährigen Weggefährtin Regina Speidel, die so manche Höhen und viele Tiefen mit mir durchlebt und sich immer für den Gnadenhof engagiert hat.“ Zitat von Frau Rohn aus dem Buch „Man nennt mich Hundeflüsterin“, ComArt Verlag, Danksagung Seite 15 oder eben hier:
Der Anwalt von Frau Speidel sieht das so: „Es war keineswegs beabsichtig, dass die Klägerin zusammen mit der Zeugin Rohn auf der Hofstelle des Klägers einen Gnadenhof betreibt“ und: „Die Klägerin ist nicht mal Mitglied dieses Verein und hat mit dem Betrieb des Tierasyls nichts zu tun, abgesehen davon, dass sie mit Frau Rohn befreundet ist….“ Aber die Sache mit der Integrität auf Seiten des Rohnschen Systems, geht noch weiter, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Anstand zum Wohle von Mensch und Tier: „Die Idee, dass die zuvor in Lempen, Gemeinde Bodnegg bei Ravensburg betriebene Tierasyl des Vereins möglicherweise auf die Hofstelle des Beklagten zu verlagern, stammte auch nicht von Frau Rohn, oder der Klägerin, sondern vom Beklagten“
Es folgen ein paar unappetitliche Vorwürfe gegen Claus Küentzle , von Apathie und psychischen Defiziten welche die Damen Rohn und Speidel mittels Anwalt dem Herrn Claus Küentzle vortragen. Aber dann wieder zur Sache, denn jetzt wird es wirklich abenteuerlich:
„Als ihm nun bekannt wurde, dass Frau Rohn eine Umsiedlung des Tierasyls plante, sah er die Chance „mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen“. Er sah eine Chance, den Hof auch nach weitgehender Einstellung seines landwirtschaftlichen Betriebs sinnvoll verwenden zu können, vielleicht selbst dort eine Betätigungsmöglichkeit zu finden, und gleichzeitig die ihm entgleitende Frau Rohn über den Hof fester an sich zu binden.“
Ach sooo war das?? Mhh, merkwürdig, was manche Menschen für eine Moral haben. Vergessen Sie alles was Sie oben zu den Problemen auf dem Lempenhof gelesen haben. Dies ist zwar alles aktenkundig – wie schrieb die Staatsanwaltschaft Ravensburg (die alle Bauakten aus Bodnegg hatten) in der Presserklärung zum Lempen Hof: „für den zu keinem Zeitpunkt eine Genehmigung bestand“ – aber nun hören Sie den Anwalt von Frau Speidel, die Wahrheit dieser Angaben wurden von Frau Rohn bezeugt, andere Beweise für diese Behauptung gab es nicht:
„Dem Beklagten, der das vorrangige Ziel verfolgte, mit einer einseitigen Schaffung vollendeter Tatsachen zugunsten eines Tierasyls auf seinem Hof, Frau Rohn möglichst umfassend wieder an sich zu binden, konnte es gar nicht schnell genug gehen mit der Realisierung der Vorbereitung für die Umsiedlung. So führte er die Wohnrechtablöse und Umbaumaßnahmen auf seinem Hof für die geplante Betriebsstillegung bzw. –änderung schon zu einer Zeit durch, als ein Abschluß der Verhandlungen über den gemeinsamen Betrieb eines Tierasyls weder stattgefunden hatte, noch in greifbarer Nähe war.“
Aber, aber Herr Rechtsanwalt, darf man so unverschämt vor Gericht lügen? Wer hat denn im Sommer 2001 den Architekten als Bauherr beauftragt, wenn nicht Frau Rohn? Was machte denn die Unterschrift von Frau Rohn auf den Anträgen und Verträgen?
Der selbe Rechtsanwalt, aber als Anwalt der Bauherren Rohn und Küentzle (darf man gegen eigene Mandanten, für die man im September 2002 noch tätig war, dann im Dezember 2003 bereits vorgehen und im März 2004 in gleicher Sache klagen?) schrieb doch am 11 März 2002 noch dem Architekten: „Bei diesem Ortstermin (auf dem Claushof a.d.R.) wurde von allen Beteiligten Wert auf größtmögliche Beschleunigung des Genehmigungsverfahrens gelegt, weil der Umzug des Projektes „Gnadenhof“ wegen streitigen Auseinandersetzungen mit Nachbarn und dem Drängen der dortigen Genehmigungsbehörde (Gvv Gullen) auf Klärung baurechtlich offener Fragen, eilte“ Schon zwei Jahre später scheint der Anwalt dies vergessen zu haben, denn er trägt für Frau Speidel folgendes vor: „Es mag nun sein, dass der Beklagte Opfer seiner eigenen Voreiligkeit geworden ist. Das kann er aber weder Frau Rohn und schon gar nicht der Klägerin vorwerfen, denn es gab und gibt keine Verpflichtung zur Übersiedlung des Tierasyls auf den Hof des Beklagten……“ Ja sicher, Herr Küentzle ist ein Opfer, aber sicher nicht das Opfer seiner eigenen Voreiligkeit. Er ist ein Opfer der Rohnschen Bemühungen, mit Hilfe ihrer „Förderin“ Frau Speidel, mit allen Mitteln, ohne Grenzen und Gefühle, dem Begriff „Lebenswürde“ eine völlig neue Bedeutung zu geben. Alle diese Angaben der Frau Speidel, die der Anwalt vorträgt, haben nur ein Beweismittel als Glaubhaftmachung: Frau Rohn. Diese bezeugt diese ganzen Lügen und die Skandalöse Verdrehung der Wahrheit. Gegen ihren ehemaligen Lebenspartner, im Sinne der Lebenswürde in ihrem neunen schönen Haus auf dem Argenhof. Aber Frau Rohn hatte sich ja längst auch privat umorientiert, nicht zu dem “Hundler” Peter L.. Wie uns das Vorwort im Buch der Frau Rohn näher bringt, zum Leiter der Polizeihundeführer Ravensburg, Klaus Schumacher, dem heutigen 2. Vorsitzenden des Vereins. Der Hinweis sei in diesem Zusammenhang gestattet, schade das diese Beziehung -bei dem Beruflichen Hintergrund des Herrn Schumacher - nicht aus die Wahrheitsliebe der Frau Rohn auswirkt. Gesetzestreue bedeutet auch gerade vor Gericht nicht die Unwahrheit zu sagen. Zurück zu den weiteren Darstellungen mit Zeugnis der Frau Rohn. Der Anwalt selbst, hatte noch in seinem Brief an den Architekten im März 2002, im Auftrag der Bauherren Rohn und Küentzle, folgendes vorgetragen: „Dieses Versprechen (der schnellen Antragstellung des Architekten, A.d.R.) hatten wir als Ankündigung unserer Mandantschaft, so bald als genehmigungsrechtlich möglich, mit dem „Gnadenhof“ umzuziehen, an die Genehmigungsbehörde Gullen weitergeleitet. Auf Grund des damit geschaffenen Vertrauens erhielt unsere Mandantschaft die weitere Duldung für eine bau- und nachbarrechtlich zweifelhafte weitere Nutzung des Gnadenhof in Lempen. In einem nachbarrechtlichen Verfahren vor dem Amtsgericht Ravensburg wurde das Ruhen des Verfahrens im Vertrauen auf den versprochenen Fortgang des Planungs- und Genehmigungsverfahrens und der so in Aussicht stehenden Verlagerung des Gnadenhofes angeordnet.“ Aber Herr Küentzle hat voreilig und aus eigenen privaten Interessen gehandelt beim Umbau, der Ablösung seiner Eltern und der Umnutzung seiner Landwirtschaft? Nein! Er hat nur einen großen Fehler gemacht, wie viele vor ihm und immer noch genügend Menschen heute: er hat Frau Rohn und Frau Speidel vertraut und wollte helfen. Leider kann man diesen Fehler in seinem Fall nicht mehr gutmachen, Claus Küentzle ist tot. Doch man kann die Wahrheit erzählen und damit versuchen, weiteres Leid und Elend von Mensch und Tier im Namen der „Lebenswürde“ zu verhindern. Die Damen Rohn und Speidel haben noch mehr durch ihren Anwalt zu sagen: „Er will behaupten, er habe einen Teil seiner Milchquote verkauft, um die Voraussetzung für die Umsiedlung des Tierasyls zu schaffen. Dabei erfolgte dieser Verkauf unstreitig erst zu einem Zeitpunkt, als die Verhandlungen über die Umsiedlung längst gescheiter waren und feststand, dass der Beklagte zumindest aus diesem Grund seine Milchwirtschaft nicht hätte aufgeben müssen.“ So so, ach soooo war der Ablauf? Die Milchquote wurde im März 2002 verkauft, dies ist also nach dem Scheitern aller Umzugspläne des Gnadenhofes? Dabei ist es eben jener Monat in dem der Autor des obigen Zitates den Architekten kündigte und die sofortige Herausgabe der Pläne forderte, damit ein neuer Architekt, schnellstmöglich die Bauanträge für den Claushof erstellen könnte. Und März 2002 ist 3 Monate vor Juni 2002. In diesem Monat stellte Frau Rohn einen Bauvorantrag über einen neuen Architekten für den Hof in Kißlegg stellte. Dazu ist März 2002 ganze 7 Monate vor dem Rücknahme des Bauvorantrages durch Frau Rohn am 02.10.2002.
Wenn Menschen keine Grenzen kennen, keine Moral und Anstand besitzen, keinen Respekt vor der Wahrheit und Ehrlichkeit haben, vor nichts zurückschrecken, dann ist dies für uns etwas, was unmöglich in Verbindung mit Tierschutz, Spendengeldern und dem Allgemeinwohl harmoniert.
Herr Küentzle verlor einen Prozess durch Versäumnisurteil, der folgenden Gütetermin war relativ bedeutungslos, im August 2004 folgte ein Vergleich. Der besagt, Claus bezahlt einen Betrag in Höhe von 153.387,56 Euro nebst 5% Zinsen ab dem Vergleichstermin 06.08.04 Zu zahlen in zwei Raten zu je 60.000,00 Euro, die erste Rate ist am 01.08.05 fällig, die nächste ein Jahr später. Zahlt er diese Raten pünktlich, wird ihm der Rest erlassen. Zu dem bereits im Grundbuch eingetragenen Sicherungen der Frau Speidel, kommen auch noch die Abtretung der Rechte an der restlichen Milchquote hinzu und diverse andere Sachen.
Dies ist ein recht kümmerliches Ergebnis für Herrn Küentzle, denn er hat zwar die Hoffnung, dass ihm bei pünktlicher Zahlung 33.387 € erlassen werden, aber er hat bereit 15.000 € auf Wunsch als Spende zurückbezahlt, sehr viel mehr als 15.000 investiert in den Umbau, viel mehr als 15.000 investiert in Möbel, Pferd, Sättel sowie Anhänger für Frau Rohn, weniger als 15.000 an Frau Rohn für Freunde der selben verliehen, seinen Hof durch Verkauf der Milchquote (wenn ein Bauer mehr Milch produziert als er Quote besitzt, muss er für jeden Liter mehr, 0,2783 € also rund 28 Cent Strafe bezahlen) weitgehend unrentabel gemacht, durch die Umbauten und den Auszug seiner Eltern den Hof schwer geschädigt. Dazu laufen allein bis zum ersten Ratentermin alleine über 7.500,00 € Zinsen auf. Für etwas was er eigentlich nicht zurückzahlen müsste und was ihn viel mehr gekostet hat als diese Summe der Frau Speidel, dazu muss er auch noch seinen Hof versuchen wieder Lebensfähig machen und den bereits gebauten Gnadenhof abreissen und entfernen. Gleichwohl fügt er sich in dieses Unrecht, er sieht keine Chance gegen die beiden Damen, welche alles untereinander bezeugen, der Rechtsanwaltskanzlei der Frau Speidel mit dem Steuerberater der Frau Speidel als Mitglied derselben Kanzlei, anzugehen. Die Gerichts- und Rechtsanwaltskosten summieren sich, er will und kann nicht mehr. Immer noch kann er es nicht fassen, kann weder Frau Speidel und erst Recht nicht Christiane Rohn verstehen. Er spricht mit seiner Bank, ein weiterer außergerichtlicher Vergleich wird erwogen. Wenn er alles sofort zahlt sollte noch einmal ein Nachlass möglich sein. Er bekommt es wirklich hin, mit einem kleinen Nachlass zahlt er die gesamte Summe zurück. Anfang 2005 ist er seine Belastung gegenüber Frau Speidel los. Schade übrigens, dass Frau Speidel, obgleich sie im Prozess zugab erwogen zu haben die gesamte Summe dem Verein zur Verfügung zu stellen, nicht in ein Hundehaus oder andere dringend benötigten Umbauten auf dem Argenhof investierte. Aber halt, für das Hundehaus gab es Ende 2004 ja nicht mal einen Bauantrag, der kam erst November 2006. Vergessen wir das also, aber soviel zur ständigen Finanznot des Hofes und eine drohende Pleite des Vereins Ende 2004 die die Verleger zu dieser Zeit auf dem Argenhof meinten festzustellen. Dazu noch den Hinweis, dass man den Lempenhof immer noch gepachtet hatte, die maroden und vergammelten (vom Hundeurin durchtränkten) Fußböden auf Vereinskosten renovieren musste, aber nicht mal das Heu dort nutzte sondern es weitestgehend vergammeln lies.
Doch zurück zum Thema.
Es gab dann noch eine Verzögerung mit der Löschung des Grundbucheintrages. Frau Speidel war im März 2005 für einen längeren Aufenthalt in Südamerika und die Kanzlei ihres Anwaltes umgezogen und hatte Probleme die Akte zu finden. Aber endlich ist die Löschungsbewilligung möglich, es kostet lediglich 172,26 € Gebühr beim Grundbuchamt.
Nun machen wir einen kleinen Sprung. Dieser hat mehrere Gründe, wir würden uns bei der weiteren Geschichte etwas vom Grundthema entfernen – obwohl, nein, eigentlich nicht – nur wir wollen es jetzt und hier nicht weiter ausführen.
Am 14.03.2006 wird Claus Küentzle Tot aufgefunden. Er hat eine Plastiktüte über dem Kopf.
Dieses Detail ist eigentlich privat und etwas despektierlich, aber da Frau Speidel seitdem, mal ab und an eine Empfehlung an Menschen gibt, welche sich nicht positiv über das Wirken von Frau Rohn äußern, soll dieses Detail hier genannt werden.
Wenn also Frau Speidel auch Ihnen, verehrter Leser, einmal den Ratschlag geben sollte: „Am besten eine Plastiktüte über den Kopf ziehen, dass hilft.“ Wissen sie, dass es sich nicht um einen Hinweis gegen Hyperventilieren handelt. Was Frau Speidel meint, ist schlicht und einfach dasselbe wie ihre Partnerin Frau Rohn: Lebenswürde!
Denn wir erinnern uns, dies fördern beide Damen mit ihrem „uneigennützigen“ Wirken. Leid der Menschen und der Tiere, Verstöße gegen Gesetze, Auflagen und das Recht, sind alles nur Kollateralschäden im großen „Dogsense Spiel der Lebenswürde“.
Als die Eltern des Herrn Küntzle, als Erben, sich beim Notariat Wangen wegen der Löschungsbewilligung für die Sicherung der Frau Speidel im Grundbuch des Hofes erkundigen, fragt dies Notariat bei Frau Speidel im Mai 2006 telefonisch an. Frau Speidel teilte mit, dass diese Bewilligung bei ihrem Anwalt liegt. Wenn die Eltern die 172,26 € Gebühr bezahlen, auch ausgehändigt wird.
Frau Rohn schreibt in ihrem Vorwort zu ihrem Buch: „>>Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere<<, ist eine Redewendung, die vielen Tierschützern leicht über die Lippen kommt. Diese Aussage kann ich aber keineswegs beipflichten: Nur wer selbst ein gesundes Sozialverhalten hat, kann lernen, dass organisierte Miteinander zu verstehen.“ (Zitat: „Man nennt mich Hundeflüsterin“, ComArt Verlag, Seite 25) Dann allerdings Frau Rohn, wundert uns die Feststellung der Staatsanwaltschaft über das Leiden von Tieren in ihrer Verantwortung, die Art und Weise wie Sie Tiere „halten“, nicht mehr im geringsten. Sie haben kein Sozialverhalten Frau Rohn, weder zu Menschen noch zu Tieren. Insofern gibt Ihr Satz einen Sinn. Sie benehmen sich zu Mensch und Tier einfach in gleicher Weise skandalös, schlichtweg asozial.
Oder wie Sie es selbst an gleicher Stelle im Buch beschreiben: „Der Mensch nutze die Unterlegenheit der Tiere aus, um seinen eigenen Egoismus zu befriedigen.“ (Zitat: Christiane Rohn, „Man nennt mich Hundeflüsterin“ ComArt Verlag) Ja das beschreibt Ihre Einstellung sehr gut Frau Rohn, aber Sie beschränken dies nicht nur auf die Tiere. Sie machen das auch genauso mit Menschen. Bis auf Frau Speidel, ist keiner ihrer Helfer, Förderer und Unterstützer aus dem Anfang einer arbeitslosen ungelernten „Künstlerin“ die auf dem Lempen Hof ihre eigenen Tiere mittels eines Vereins unterhielt, mehr auf ihrer Seite. Sie haben es zu was gebracht in den letzten 7 Jahren, aber um welchen Preis?
Frau Steeb erklärte unlängst in der Stellungnahme des Vereins: “Was hier mit Christiane Rohn und dem Argenhof veranstaltet wird, ist ein trauriges Spiegelbild unserer Gesellschaft, in der man sein Ziel offensichtlich nur noch durch Brutalität und Einschüchterung, Mobbing, nutzbringende Lügen, großes Mundwerk oder Opportunismus erreicht. Wer da aus der Reihe tanzt und keine Lobby hat oder über das notwendige Vermögen verfügt, um sich Recht leisten zu können, bleibt einfach auf der Strecke und wird zweifelhaften Interessen geopfert.”
Nein, die Worte stimmen zwar, aber der Adressat ist falsch, es ist eine Selbstbeschreibung des System Rohn. Was Frau Rohn mit Menschen und Tieren veranstaltet, ist ein schrecklicher Beweis von absoluter Brutalität im Umgang mit Lebewesen. Die Methoden der Einschüchterung, des Mobbings, der nutzbringenden Lügen die von Frau Rohn mit Hilfe der Frau Speidel im Umgang mit ehemaligen Mitarbeitern und Unterstützern und selbst den ehemaligen Lebenspartnern vollzogen wird, ist ein Beweis von unglaublicher Brutalität und Gleichgültigkeit gegenüber Begriffen wie Recht, Anstand oder gar Moral. In der Tat, wer da aus der Reihe des Systems Rohn tanzt und nicht mit dem finanziellen Mitteln und einer großen Kanzlei - mit internationalen Partnern und der bezeichnenden Fernsehkrimi tauglichen Internetadress “mww-law” – mithalten kann, bleibt auf der Strecke, wie Claus Küentzle und seine Familie. Deswegen ist es Zeit die Wahrheit zu sagen, Schweigen ist feige!
„Ich möchte erzählen von falschen Göttern (Hundeflüsterinnen, Gnadenhofbetreiberinnen, Förderinnen und Vereinsvorsitzenden,) ……………………………
Sie Frau Rohn, sind ja nach eigenen Angaben seit der Kindheit mit Indianischer Kultur vertraut, dann kennen sie diese Zitate eventuell schon, sie sollten einmal darüber nachdenken: »Ich möchte nur, dass meine Seite der Geschichte erzählt wird.«
»Sie gaben uns viele Versprechen,
»Um die alleinigen Herren des Landes zu werden,
|
| [Home] [Stellungnahme] [Newsletter] [In eigener Sache] [System Rohn] [Tierschutzpreis] [Künstlerin Rohn] [Briefbogen] [Markenrechte] [Rohrweiher Hof] [Lempen Hof] [Claushof] [Wahrheiten] [Die Werbung] [Widersprüche] [Der Verein] [Ein Hundeschicksal] [Die Halle] [Staatsanwaltschaft] [Hundehaltung] [Hundehaus] [Nebenschauplätze] [Impressum] [Links] |