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Die Firma DogSense und der Verein
Unter diesem Menüpunkt wollen wir Ihnen in einmal die Widersprüche im System der Frau Rohn näher bringen, die wirtschaftliche Verknüpfung, den Missbrauch des Vereins für die Vermögensbildung der Frau Rohn, die zweifelhafte Buchführung und vieles mehr.
Beginnen wollen wir mit einer Werbung der besonderen Art, durch die erneut die fehlende Trennung zwischen privatem Vorteil der Frau Rohn und ihren Geschäften und eben dem Verein - dessen Gemeinnützigkeit für uns immer noch in Frage steht - deutlich wird:
Wir erinnern: Im April 2006 stellte die Staatsanwaltschaft fest:
„Hinsichtlich des Untreuevorwurfes ergaben die Ermittlungen, dass die Beschuldigte (gemeint war Frau Ch.Rohn) bei der Abrechnung und Trennung ihrer betrieblichen und privaten Einkünfte, insbesondere in kaufmännischer Sicht, überfordert war.“
Gut, das kann schon einmal vorkommen, zumal sich die Dame ja in den vorausgegangenen Jahren um 3.000 Hunde kümmern musste.
Besserung wurde anscheinend gelobt, denn der Staatsanwalt stellte auch fest, dass durch die Einschaltung eines Steuerberaters
„...nunmehr eine korrekte Buchführung gewährleistet sein.“
Prima !
Und nachdem wir Anfang 2007 auf diverse Ungereimtheiten aufmerksam gemacht hatten, die immer noch bestehen, wurden, wie bekannt, die gewerblichen Aktivitäten der Frau Rohn von der Gnadenhof-HP entfernt.
Ist damit nun alles „in Butter“? Mitnichten.
Am 05.09.07 veröffentlichte die DogSense-Trainerin und Vertriebsleiterin für Dogsense Produkte A. Stern, also in der Privatfirma DogSense-Rohn angestellt, einen Aufruf in mind. einem Internetforum.
Auszug:
„Auf der DogSense- Seite gibt es auch einen Shop. Wenn Ihr dort einkauft, oder aber an anderen Veranstaltungen von DogSense teilnehmt, dann unterstützt ihr auch automatisch den Gnadenhof.“
Schlimm? Nun, eigentlich nicht, wenn
a) hier eine klarere Aussage getroffen wäre, wie hoch der Gnadenhof-Unterstützungsanteil an den DogSense-Produkten ist.
(So wie es nun geschrieben steht, wird wie ehemals beim Hundeflüsterin-Buchverkauf ein verkaufsfördernder Eindruck erweckt, der durch nichts belegt ist und auch nicht nachgeprüft werden kann. Von „automatisch“ keine Spur. Das klingt so ähnlich wie: „Kauft Unmengen von Bier. Mit jeder Kiste rettet Ihr den Regenwald!“)
b) die gute Frau Stern auch geschrieben hätte, dass sie auch gleichzeitig „stellvertretende Betriebsleiterin“ des Gnadenhofes (also einer Vereinseinrichtung) ist. Damit dürfte sie auch bei dem Gnadenhofverein angestellt sein. Grundsätzlich zwar möglich, doch eine genaue Trennung der gewerblichen Arbeitsleistung und der in einer (Eigendarstellung Gnadenhofverein) gemeinnützigen Einrichtung ist so wohl kaum gegeben.
Oder will sie evtl. mit Ihrer Aussage „Wenn Ihr dort einkauft, oder aber an anderen Veranstaltungen von DogSense teilnehmt, dann unterstützt ihr auch automatisch den Gnadenhof.“ vermitteln, dass die Firma DogSense ihre Arbeitsleistung dem Verein kostenfrei zur Verfügung stellt? Dann wäre es akzeptabel, könnte doch der Verein durch ein eingespartes Gehalt mehr Geld für die Tiere und endlich einer argerechten Hundeunterbringung ausgeben.
Falls nicht, bleibt die heutige „Stern-Aussage“ eine Luftblase ohne Inhalt und dient lediglich dem Zweck, den DogSense-Umsatz zum Wohle der Inhaberin zu steigern.
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