Das neue Hundehaus, oder dass wann...

Das die Haltung der Hunde auf dem ArgenhofAussenzwinger-011 weit ab von dem Wünschenswerten ist, das räumt selbst Frau Rohn ein. Hier ist sicherlich ohne Zweifel, Handlungsbedarf. Ob es die Aussenzwinger angeht, oder erst Recht die in der ehemaligen Reithalle.

Dies wird auch schon seit dem Umzug des Vereins “Gnadenhof - Lebenswürde für Tiere e.V.” im Jahr 2002 eingeräumt.

Abhilfe soll hier ein neues Hundehaus schaffen, so heißt es seit 2003 von Seiten des Hofes. Seit 2004 gibt es eine Zeichnung dazu.

Seitdem ist es auch ein beständiges Thema auf dem Argenhof, auch wird hierfür zu Spenden aufgerufen. 

Das Hundehaus soll gleich mehrere Punkte erfüllen,

  • für die Hunde eine Verbesserung der Lebensumstände bewirken
  • den Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen, die die Hundehalle und Aussenzwinger anprangern.
  • den Behörden und Ämtern gegenüber, Zusagen und Auflagen erfüllen

Als neutraler Beobachter, können einem dabei einige Fragen einfallen.

Warum bezieht der Verein “Gnadenhof - Lebenswürde für Tiere e.V.”, nach dem Lempen Hof mit seinen vom Umzug betroffenen 250 Tieren, ein neues Objekt wo keine entsprechenden Einrichtungen sind?

  1. Warum ist dieses Objekt dann in den Kosten um ein mehrfaches teurer?
  2. Warum, wenn man Hunde aufnimmt und dadurch Therapie und Dogsense zum Hauptthema hat, ist nicht eine Lösung für die Hunde, das allererste was gemacht wird?.
  3. Warum hat man in all den Jahren nicht wenigstens ein wenig umgebaut, um so den Vereinsnamen, also den Begriff “Lebenswürde” mit Inhalt zu füllen?

Nun mit der Zeichnung 2004 schien also Leben in die Sache zu kommen. Bei einem Gespräch zwischen Frau Rohn und Herrn Deckert auf dem Argenhof am 06.01.2005, wurde auch dies Thema behandelt. Dies Gespräch war nicht nur die Vorbereitung für die folgende Mitgliedschaft des Herrn Deckert im Vorstand des Vereins “Gnadenhof - Lebenswürde für Tiere e.V.”, es sollte auch als Grundlage für einen Artikel sein. So schrieb Herr Deckert dann auch:

Kaukasen Blättle
Kaukasen Blättle, Text

Also alle Genehmigungen vorhanden, die Notwendigkeit klar und zweifelsfrei erkannt. Lange genug hatten inzwischen die Übergangslösungen herhalten müssen. Inzwischen waren es 4 Jahre, als es auf der, noch von ComArt gemachten vorherige Internetseite “der-gnadenhof”, wieder ans konkrete Spendensammeln ging. Anfang Februar 2006 erstellte man dafür sogar eine Extra Seite. Hier wurde die Zeichnung auch vorgestellt und das ganze als, “bis ins kleinste Detail geplant” beschrieben und um Geldspenden und den Erwerb von Bausteinen gebeten.

Hundehaus

Aber es wurde dann leider wieder sehr Ruhig um das Hundehaus. Auch erhebliche Summen, welche von einem Gönner für den Bau eines solchen Hauses angeboten wurden, verhalfen dem ganzen Projekt nicht zu mehr Bewegung.

Erst nach dem die Staatsanwaltschaft Ende 2005 tätig wurde, und feststellte das “Dies gilt insbesondere für die Unterbringung der Hunde in einer ehemaligen Reithalle, in welcher bis zu 70 Hunde in Zwingern gehalten werden, die den Anforderungen der Tierschutzhundeverordnung nicht entsprechen und daher einer grundlegenden Umgestaltung bedürfen.” - kam die Sache für viele wieder in Erinnerung. Wo war das Hundehaus?

Doch das Jahr 2006 ging dem Ende zu, ohne das sich etwas wesentliches getan hätte. Man hatte, laut eigenen Angaben des Argenhofes, einige Tiere weniger. Aber es wurde weder erklärt wo diese verblieben sein, noch ob es sich dabei in einer nennenswerten Zahl um Hunde handelte. Baugenehmigung RohnDie Norm-Zwinger, welche für eine dauerhafte Unterbringung keinerlei Berechtigung haben, wurden weder mit Ausläufen versehen, noch die Halle wirklich verändert.

Bis dann auf der neuen Homepage folgende Nachricht (Bild links) unter Aktuelles zu lesen war.

Wie kann das denn sein, war nicht zuvor bereits mehrfach versichert worden, dass alle Genehmigungen vorlägen, dass alles bis ins Detail geplant ist und nur auf die Finanzierung wartet?

Sehen wir doch einmal auf eine Antwort vom Verein “Gnadenhof - Lebenswürde für Tiere e.V.” auf eine Anfrage von Herrn Schaper. Dieser hatte im März 2006 zu diesem Projekt einige Fragen welche am 20.März 2006 von Frau Rohn beantwortet wurden. Aus dieser Mail entstammt folgendes Bild, welches wir hier einmal zu diesem Thema als relevanten Ausschnitt zeigen möchten:

Rohn/Whithead mail

Schwer zu verstehen,

  • es gab bereits einen konkreten Termin für den Baubeginn im Jahr 2005,
  • es hat sich verschoben, aufgrund von Spendenrückgängen,
  • es liegt an der Frost bedingten Bodenbeschaffenheit ob es im Frühjahr 2006 beginnt,

Kein Wort von einer fehlenden Baugenehmigung. Aber 7 Monate später fehlt diese und die Behörden machen nach all den Jahren immer noch Probleme?

Nun, wir haben einmal nachgefragt, dies sollte doch zu klären sein. Wir können dem Bauamt in Wangen, nach diesen Anfragen, jedenfalls ein zügiges Bearbeiten von Anfragen attestieren.

Bauamt

Das ist natürlich wirklich ein Unding,

  • da stellt man am 21.09.2006 einen Bauantrag, für ein seit 2003 geplantes Objekt, für dass man vorgeblich seit Anfang 2005 alle Genehmigungen hat,
  • dieser ist am 25.10.2006 noch immer nicht genehmigt,
  • dass man dabei bis zum 20.03.2007 leider immer noch nicht, die geforderten Unterlagen nachgereicht hat, kann wohl dabei kaum eine Rolle spielen,
  • dies alles wo man schon einen Baubeginn für das Jahr 2005 hatte,
  • sowie seit 2004 Spenden für dies Objekt sammelt

Der Argenhof und “seine” besondere Art der Wahrheitsliebe,

des aufrichtigen Umgangs und Handelns,

eine Welt für sich,

ein Rechtsfreier Raum?

Wir sind überzeugt, dass dies nicht so ist, und versuchen es zu beweisen.

Hundehaus Zeichnung

(Bildzitat: www.der-Gnadenhof.de alte Seite)

20 Zwinger, (Hundehäuser genannt) auf 187 qm², angegebene Baukosten 150.000 €

Augenpulver für Menschen

Sicher sind solche bunten Bauten erforderlich für die Seminare, schön anzuschauen für Zuschauer und Besucher, aber den Hunden wäre mehr geholfen, wenn statt dessen die täglichen Haltungsbedingungen geändert würden.

Zwingerbelegung
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